Say That You Love Me – Ich-Botschaften an die Musik (Ein zerlegter Liederabend)

Eine Sängerin, ein Pianist. Beziehungsstatus: it’s complicated. War am Anfang nicht alles echt und leicht? Irgendwie total wahr und mit Schmetterlingen im Bauch? Und jetzt – Ängste und Verspannungen, Selbstzweifel, Entfremdung und Ausweichmanöver. Was nun? Wie findet man die grosse, die einzige Liebe wieder? Die „love at first sight“. Die Liebe zur – MUSIK! Therapie?
Eine Sängerin, ein Pianist, in Paartherapie mit der Musik. Dabei wird Mythisches heraufbeschworen, Biographisches geordnet, und auch der Zufall erhält Raum. Sieben Sitzungen, um Verschüttetes zu bergen, Erinnertes neu zu bedenken, und jeder darf immer genau gleich lange reden. Das Ziel? Love me, love me. Say that you love me.

A coproduction of Double Rainbow Productions and Gare du Nord Basel

Anne-May Krüger – Konzept, Text, Gesang/Spiel
Daniele Pintaudi – Klavier/Spiel
Leo Dick – Konzept, Text, Regie, Komposition
Sabine Freude – Ausstattung
Julian Schmidlin – Mitarbeit Regie

Viten der Beteiligten

Anne-May Krügers Schaffen zeichnet sich durch eine außerordentliche Vielseitigkeit aus: Als Sängerin ist sie eine international aktive Interpretin insbesondere zeitgenös-sischer Musik. Darüber hinaus tritt die promovierte Musik-wissenschaftlerin auch als Librettistin in Erscheinung: Für die Schwetzinger Festspiele 2025 entstand in Zusammenarbeit mit Mike Svoboda (Komposition) die Oper Adam und Eva nach Peter Hacks’ gleichnamiger Komödie.
Gastverträge verbanden die Sängerin u. a. mit der Staatsoper Stuttgart, dem Nationaltheater Mannheim und dem Theater Basel. Sie konzertierte auf Festivals wie dem Lucerne Festival, ENSEMS/Valencia, MaerzMusik (Berlin) und Wien Modern. CD- und Rundfunkproduktionen entstanden für das Label WERGO sowie für den SWR, SRF, SR, HR und die BBC.
Krüger studierte an der HfM Karlsruhe u.a. bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll sowie bei Rudolf Piernay. Sie forscht und lehrt seit 2011 an der Hochschule für Musik Basel und leitet seit 2023 den Studiengang «Music and Research». 2025 übernahm sie zusammen mit Mike Svoboda die künstlerische Leitung der ersten Ausgabe des zeit:fluss Kulturfests in Sils im Engadin.

Geboren in der Schweiz, studierte Daniele Pintaudi Klavier in La Chaux-de-Fonds, Zürich, Paris und Basel sowie anschließend Schauspiel in Genf sowie experimentelles Musiktheater in Bern. In den letzten Jahren arbeitete er als Schauspieler und Musiker an verschiedenen Theatern, unter anderem am Schauspielhaus Hamburg, am Theater Basel, am Residenztheater München, am Deutschen Theater Berlin, am Théâtre Vidy Lausanne, an der Gessnerallee Zürich, am Schauspielhaus Zürich, am Konzert Theater Bern, am Hebbel am Ufer (HAU) und am Radialsystem Berlin, am Théâtre Le Poche Genf, am Théâtre Le Public Brüssel, am Théâtre Populaire Romand und am Théâtre ABC La Chaux-de-Fonds. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Schweizer Regisseur Thom Luz, mit dessen Inszenierungen er in Frankreich, Deutschland, Island, Finnland, Israel, Polen, Holland, in der Schweiz und auf der Biennale in Venedig gastierte. 2018 brachte er bei der Münchener Biennale und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Davide Carnevalis Solo-Stück «Ein Porträt des Künstlers als Toter» zur Uraufführung. Er konzipiert und produziert ausserdem regelmässig eigene Stücke; zuletzt entstandt « Un requiem alpestre » (2025).

Leo Dick, geboren 1976 in Basel, studierte in Berlin Komposition (bei Prof. Friedrich Goldmann) und Musiktheaterregie. Von 2005 bis 2007 war er Meisterschüler von Georges Aperghis in der Klasse ‚Théâtre Musical’ an der Hochschule der Künste Bern (HKB).
Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf verschiedenen Formen des musikalischen Theaters. Inszenierungen eigener Musiktheaterwerke kamen ab 2008 am Stadttheater Bielefeld, Grand Théâtre Luxembourg, Staatstheater Oldenburg, Stadttheater Bern und am Théâtre ABC La Chaux-de-Fonds heraus und wurden als Gastspiele u.a. im Rahmen der World New Music Theatre Days (Radialsystem Berlin), des Hellenic Festivals, der Biennale Bern, des Musikfestivals Bern und des Davos Festivals gezeigt. 2019 wurde seine Oper Antigone Tribunal (Libretto: Slavoj Zizek, Regie: Blanka Radoczy) an der Stuttgarter Staatsoper uraufgeführt.
Seit 2009 ist er als Dozent für Komposition und Musiktheater im Masterstudiengang Composition and Creative Practice an der HKB beschäftigt. Seit 2016 koordiniert er ferner an der HKB das Forschungsfeld Schnittstellen der zeitgenössischen Musik. www.leodick.info

Die gebürtige Österreicherin Sabine Freude studierte Szenografie in der Meisterklasse von Erich Wonder an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bereits während dem Studium assistiert sie für Erich Wonder, sowie später für Annette Murschetz an etlichen Bühnen, z.B. an der Staatsoper Berlin, den Salzburger Festspielen, für die Ruhrtriennale und das Festival Aix-en-Provence.
Eigene Arbeiten waren u. a. am Theater in der Josefstadt, am Vorarlberger Landestheater und im Vestibül des Burgtheaters zu sehen, sowie am Schauspielhaus Graz, Salzburg und St. Pölten und im Konzerthaus Wien. Nach vier Spielzeiten am Residenztheater München zog sie 2022 nach Basel. Seit 2023 ist die Bühnenbildnerin Teil des Theaters an der Effingerstrasse in Bern. https://sabine-freude.jimdosite.com

Der Countertenor Julian Schmidlin schloss 2025 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Basel bei Isolde Siebert mit Auszeichnung ab. Zurzeit absolviert er ein Ergänzungs-studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen unter anderem bei Anne Sofie von Otter, Sandrine Piau, Marina Viotti und Margreet Honig.
Schmidlin ist Stipendiat der Stiftungen Friedl-Wald und Ernst Göhner und wurde mit dem Brambilla-Preis sowie beim internationalen Wettbewerb «Tormis 95: Singing Contest» mit einem 1. Platz für die Interpretation von Veljo Tormis’ Raua Needmine ausgezeichnet. Er konzertiert im In- und Ausland und ist festes Mitglied verschiedener professioneller Vokalensembles sowie Mitinitiator des Opernvereins ahimè!, mit dem er eigene Opernproduktionen realisiert.

Mit freundlicher Unterstützung

         

 

           

Wir danken ausserdem den Stiftungen und Förderern, die nicht genannt werden möchten.

Kooperationspartner

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